Duisenberg sieht mittelfristig g¼nstige Perspektiven f¼r den Euro-Raum
English version
Berlin, 26. Oktober 2000 - In einer Ansprache, die Wim Duisenberg, Pr¤sident der Europ¤ischen Zentralbank, anl¤sslich des 75-j¤hrigen Jubil¤ums der ICC Deutschland vor den Mitgliedern hielt, betonte er, dass die mittelfristigen Wachstums-Aussichten f¼r den Euro-Raums g¼nstig seien.
Duisenberg, dessen Ausf¼hrungen aufmerksam von den anwesenden Journalisten verfolgt wurden, lehnte allerdings jeglichen Kommentar zu den kurzfristigen wirtschaftlichen Faktoren, die den Wechselkurs des Euro gegen¼ber dem Dollar beeinflussen k¶nnten, ab.
Mit Blick auf den erneuten Druck auf den Euro just w¤hrend seiner Ansprache, sagte Duisenberg: ¾Wor¼ber ich heute nicht sprechen werde - und dar¼ber werden viele entt¤uscht sein - sind die sehr, sehr kurzfristigen Faktoren, ¼ber die in diesen Tagen viel diskutiert wird. Aber diese Faktoren sind meines Erachtens sehr vor¼bergehender Natur."
Am gleichen Tag informierte Ludger Staby, Pr¤sident der ICC Deutschland, auf einer Pressekonferenz die Medienvertreter ¼ber die T¤tigkeiten der ICC als die ¾world business organization" und pl¤dierte nachhaltig f¼r die Globalisierung der Wirtschaft.
¾Globalisierung hat die Weltwirtschaft effizienter gemacht und hat Hunderte Millionen Jobs geschaffen.... Globalisierung bringt eine Aufw¤rtsspirale von Jobs und Wohlstand f¼r jene L¤nder, die sich dem Prozess offen stellen.", sagte Staby.
Er f¼gte hinzu: ¾ Die meisten Vertreter der Gesch¤ftswelt - und sicherlich die Tausende von Unternehmen, die die ICC vertritt - sehen die Globalisierung als enorme Herausforderung und zugleich als enorme Chance."
>
|